Wie soll ich entwickeln lassen zum scannen?
Analog & digital, Software & Hardware
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Wie soll ich entwickeln lassen zum scannen?
von LazyMaverick@web.de » Sa 15. Aug 2009, 12:07
Hallo,
ich bin seit gestern glücklicher Besitzer einer Mittelformatkamera und nun stellt sich mir eine wichtige Frage:
Ich möchte die Bilder selber einscannen, da ich in der Uni einen relativ hochwertigen Scanner benutzen kann (Linotype Saphir Ultra 2)
Ist ein Flachbettscanner mit durchlichteinheit aber wohl einer der teuren.
Ich möchte hauptsächlich Schwarzweiss fotografieren.
Ist es da besser als Dia oder als Negativ zu entwickeln?
Wenn ich als Negtativ entwickeln lasse muss ich doch in Photoshop noch irgendwie umwandeln in positiv oder?
Vielen Dank jetzt schon für die Antworten
Gruß
Martin
ich bin seit gestern glücklicher Besitzer einer Mittelformatkamera und nun stellt sich mir eine wichtige Frage:
Ich möchte die Bilder selber einscannen, da ich in der Uni einen relativ hochwertigen Scanner benutzen kann (Linotype Saphir Ultra 2)
Ist ein Flachbettscanner mit durchlichteinheit aber wohl einer der teuren.
Ich möchte hauptsächlich Schwarzweiss fotografieren.
Ist es da besser als Dia oder als Negativ zu entwickeln?
Wenn ich als Negtativ entwickeln lasse muss ich doch in Photoshop noch irgendwie umwandeln in positiv oder?
Vielen Dank jetzt schon für die Antworten
Gruß
Martin
- LazyMaverick@web.de
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- Registriert: Sa 15. Aug 2009, 11:44
von jhartenstein » Di 18. Aug 2009, 14:48
Hallo Martin,
als langjähriger Fotograf mit SW- und Reproerfahrung kann ich dir nur raten die SW-Filme als Negativ zu entwickeln, wie es die dazugehörigen Datenblätter der Hersteller vorgeben. Damit erhältst Du archivierungsfähige Filme, die alle Licht- und Schattendetails wiedergeben und außerdem noch manchen Scanner um mindestens 50 Jahre überdauern werden... (ich bin mittlerweile bei Scanner Nr.4 angelangt - ein Agfa DuoScan 2000 war mein Nr.3, der entspricht etwa dem Linotype Saphir).
Diese Negative kannst Du schon bei Scannen mit der hoffentlich dazu vorhandenen Scansoftware direkt in ein Positivbild umwandeln. Normalerweise kann man im Scanprozess alles so einstellen, daß man danach an der fertigen Datei (auf jeden Fall TIFF-Format) mit Photoshop nichts mehr ändern muß. Eine gute Scan-Datei ist wie gutes fertiges Bild. Diese gibt man dann zur Ausbelichtung oder zum (Tinten)-Druck.
Ich mache das so nun schon seit den ersten Anfängen mit elektronischer Bildverarbeitung (EBV), wie das 1996 noch bezeichnet wurde.
Viel Grüße
Johannes
als langjähriger Fotograf mit SW- und Reproerfahrung kann ich dir nur raten die SW-Filme als Negativ zu entwickeln, wie es die dazugehörigen Datenblätter der Hersteller vorgeben. Damit erhältst Du archivierungsfähige Filme, die alle Licht- und Schattendetails wiedergeben und außerdem noch manchen Scanner um mindestens 50 Jahre überdauern werden... (ich bin mittlerweile bei Scanner Nr.4 angelangt - ein Agfa DuoScan 2000 war mein Nr.3, der entspricht etwa dem Linotype Saphir).
Diese Negative kannst Du schon bei Scannen mit der hoffentlich dazu vorhandenen Scansoftware direkt in ein Positivbild umwandeln. Normalerweise kann man im Scanprozess alles so einstellen, daß man danach an der fertigen Datei (auf jeden Fall TIFF-Format) mit Photoshop nichts mehr ändern muß. Eine gute Scan-Datei ist wie gutes fertiges Bild. Diese gibt man dann zur Ausbelichtung oder zum (Tinten)-Druck.
Ich mache das so nun schon seit den ersten Anfängen mit elektronischer Bildverarbeitung (EBV), wie das 1996 noch bezeichnet wurde.
Viel Grüße
Johannes
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jhartenstein - Beiträge: 37
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- Wohnort: 58
Re: Wie soll ich entwickeln lassen zum scannen?
von beuys » Fr 1. Jan 2010, 13:59
Genau, die Hybridtechnik (Aufnahme per Negativ, Digitalisieren per
Scanner) ist derzeit das optimale Verfahren für die beste Qualität.
Wie schon gesagt, das Mittelformatnegativ ist ein beständiges wertvolles
Material um in bester Tonalität und Zeichnung ein Bild zu Bewahren.
Dieses dann mit einem hochwertigen Scanner digitalisiert gibt eine
wunderbare Datei zur Weiterverarbeitung. Ob mit Bildbearbeitung per
Photoshop oder direkt großformatig ausgedruckt per Tintenstrahl, es
kommt ein excellentes Ergebnis dabei raus.
Der Vorteil liegt in der analogen Aufnahme, sie ist vom handwerklichen
her und vom Gespür meiner Empfindung nach intensiver als beim digitalen
Aufnahmevorgang und das schlägst sich im Motiv, der Komposition und der
Art das Licht zu beurteilen nieder.
Somit sind analoge Aufnahmen authentischer am wahren Lebensprozess mit
Wachsen und Vergänglichkeit.
Um jedoch auf die großen modernen Vorteile der digitalen Technik,
insbesondere bei Bearbeitung und Druck nicht zu verzichten, bietet das
Hybridverfahren alle Möglichkeiten.
gruß beuys
Scanner) ist derzeit das optimale Verfahren für die beste Qualität.
Wie schon gesagt, das Mittelformatnegativ ist ein beständiges wertvolles
Material um in bester Tonalität und Zeichnung ein Bild zu Bewahren.
Dieses dann mit einem hochwertigen Scanner digitalisiert gibt eine
wunderbare Datei zur Weiterverarbeitung. Ob mit Bildbearbeitung per
Photoshop oder direkt großformatig ausgedruckt per Tintenstrahl, es
kommt ein excellentes Ergebnis dabei raus.
Der Vorteil liegt in der analogen Aufnahme, sie ist vom handwerklichen
her und vom Gespür meiner Empfindung nach intensiver als beim digitalen
Aufnahmevorgang und das schlägst sich im Motiv, der Komposition und der
Art das Licht zu beurteilen nieder.
Somit sind analoge Aufnahmen authentischer am wahren Lebensprozess mit
Wachsen und Vergänglichkeit.
Um jedoch auf die großen modernen Vorteile der digitalen Technik,
insbesondere bei Bearbeitung und Druck nicht zu verzichten, bietet das
Hybridverfahren alle Möglichkeiten.
gruß beuys
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